Tipps für Klimaschutz und Energiesparen

 

Wie kann ich meine CO2-Bilanz verbessern?
Der Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil oder Unternehmen ist ein Prozess. Gehen Sie Schritt für Schritt vor und setzen Sie sich konkrete und erreichbare Ziele. Kleine Ziele zu verfolgen und zu erreichen motiviert, damit fällt das Weitermachen leichter.

Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über Ihren aktuellen CO2-Fußabdruck. Mit Hilfe unserer Excel-basierten CO2-Berechnungstools lassen sich die persönlichen CO2-Emissionen, die eines Unternehmens und von Geschäftsaktivitäten unkompliziert bestimmen. Darüber hinaus ist es zum Beispiel möglich, mit einfachen Strommessgeräten die Verbrauchsdaten von elektrischen Geräten zu bestimmen.

Suchen Sie sich Gleichgesinnte und tauschen Sie sich mit ihnen aus. Gemeinsam mit anderen macht CO2-Sparen und eine nachhaltige Lebensführung noch mehr Spaß.

Generelles zum Thema CO2 einsparen

CO2 einsparen: Thema Ernährung

Ein einfacher und wirksamer Weg, um die eigenen CO2-Emissionen zu verringern, ist eine achtsame Ernährung. Jedes Lebensmittel verursacht in seinem Lebenszyklus eine gewisse Emissionsfracht. Produktion, Transport und Lagerung verursachen je nach Produkt verschiedene Mengen an treibhauswirksamen Gasen. Diese sind bei tierischen Produkten erheblich höher. Laut Umweltbundesamt fallen bei der Produktion von frischen Kartoffeln beispielsweise 199 g CO2-Äquivalente je Kilogramm an, wohingegen ein Kilo Rindfleisch 13.311 g CO2-Äquivalente verursacht. Dies ist vor allem auf die energetische Effizienz zurückzuführen. Während wir im Fall der Kartoffel, die durch das Sonnenlicht erzeugten Kalorien direkt zu uns nehmen, wird ein Rind während seiner gesamten Lebenszeit mit pflanzlichen Kalorien gefüttert, um am Ende als Steak auf unseren Tellern zu enden. Pflanzliche Nahrung ist effizienter und somit wesentlich nachhaltiger. Darüber hinaus ist der Wasserverbrauch tierischer Nahrung substantiell höher als derjenige von pflanzlicher Nahrung. Beispielsweise hat der WWF den Wasserverbrauch eines Burgers errechnet, welcher bei 2.453 Litern liegt. Davon entfallen 2.250 Liter auf die Herstellung des Patties. CO2-Sparen bedeutet somit: Wenig tierische Produkte, dafür viele regionale, frische und saisonale Lebensmittel wählen. Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, kann sich an Qualitätssiegeln (siehe z.B. www.siegelklarheit.de) orientieren, die auch auf geringe CO2-Emissionen achten. Tipps und Tricks:

  • Achten Sie beim Kauf auf saisonale und regionale Produkte. Je größer der Weg, welcher von einem Produkt zurückgelegt wird, desto höher die verursachten Emissionen. Das Tiefkühlen, die Herstellung, Lieferung und Verpackung von Gütern ist mit hohem Energieaufwand verbunden. Achten Sie darauf, welches Gemüse zu welcher Zeit in Ihrer Region geerntet wird und sparen Sie somit CO2 ein. Für Berufstätige bieten sich Bio-Lieferdienste als Alternative an.

  • Achten Sie auf Bio-Siegel. Vergleicht man die ökologische mit der konventionellen Landwirtschaft, hat die konventionelle Landwirtschaft einen wesentlich höheren Energieverbrauch. Abgesehen von der Effizienz enthalten Biolebensmittel nur wenige Zusatzstoffe und keine genetisch veränderten Bestandteile.

  • Trinken Sie Leitungswasser. Die Standards der deutschen Trinkwasserversorgung sind höher als die für Mineralwasser. Man kann also in ganz Deutschland ohne Bedenken aus dem Wasserhahn trinken. Mineralwasser in Flaschen ist ca. 500mal so teuer wie Leitungswasser. Obendrein werden auch die Transportwege vermieden, welche durch abgefülltes Wasser verursacht werden.

  • Kaufen Sie nicht mehr als Sie brauchen. Pro Person und Jahr landen in Deutschland etwa 75 Kilogramm Nahrungsmittel im Müll. Klimafreundlich Kochen heißt also auch nur so viel zuzubereiten, wie tatsächlich konsumiert wird. Damit werden Energiekosten gespart und der Flächenverbrauch dezimiert. Werfen Sie Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdaten überschritten sind, nicht sofort in den Müll. Oft kann man die Produkte mehrere Tage bis Wochen über das Datum hinaus problemlos verzehren. Außerdem kann richtiges Lagern helfen, die Verschwendung zu reduzieren.

  • Pflanzen Sie Ihr Essen selbst an. Wenn Sie Zugang zu geeigneten Flächen haben, ist es am umweltverträglichsten, alles was man benötigt, direkt im eigenen Garten anzupflanzen.

  • Um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, gibt es die Möglichkeit Lebensmittel kostenlos weiterzugeben. Hierzu gibt es zum Beispiel die Organisation Foodsharing (www.foodsharing.de) bei der private Personen, aber auch Händler und Hersteller über die Online-Plattform Lebensmittel weitergeben können.

CO2 einsparen: Thema Konsum

Jeder Bestandteil unseres Konsums hat Auswirkungen auf unsere Umwelt. Egal ob Kleidung, Smartphones, Spielzeuge oder Möbel, jedem Produkt kann ein gewisser Wert an CO2-Äquivalenten zugeordnet werden: die so genannten grauen Emissionen. Dabei ist ein Produkt umso klimaschonender, je länger wir es benutzen. Wir sollten uns daher vor dem Kauf immer zuerst folgende Fragen stellen:

  • Brauche ich ein neues Produkt oder gibt es eine Möglichkeit, das aktuelle Produkt zu reparieren (z.B. in einem Repair Cafe)

  • Muss mein neues Produkt Neuware sein oder kann ich auf recycelte oder gebrauchte Alternativen zurückgreifen?

  • Wenn es keine Alternative zu einem Neukauf gibt, kann darauf geachtet werden wo das Produkt produziert wird, ob der Händler für faire und regionale Lieferketten einsteht und ob das neu erworbene Produkt recycelt und/oder wiederverwertet werden kann.

  • Beim Kauf von sämtlichen Produkten sollte darauf geachtet werden, dass kein unnötiger Verpackungsmüll produziert wurde. Viele unserer Ressourcen werden knapp. Materialien wie Lithium, Kupfer, Blei und weitere Bodenschätze sind nicht unbegrenzt verfügbar. Es wird deshalb darauf ankommen, die vorhandenen Materialien deutlich effizienter als heute zu nutzen.

Tipps und Tricks:

  • Qualität statt Quantität. Achten Sie beim Kauf von Produkten auf deren Qualität. Es ist wesentlich nachhaltiger einmal ein teureres Produkt zu kaufen als mehrmals die billigere Variante.

  • Second Hand schont den Geldbeutel und die Umwelt. Immer mehr Plattformen sowie Flohmärkte und Second Hand-Kaufhäuser bieten die Möglichkeit, alte Schätze neu zu entdecken und gleichzeitig ein Zeichen gegen unsere Wegwerfgesellschafft zu setzen.

  • Bei Kleidung zum Beispiel auf Biosiegel achten. Biobaumwolle hat einen wesentlich bessere Klimabilanz als die konventionelle Variante, da weniger Düngemittel und Pestizide verwendet werden.

  • Achten Sie auf Siegel wie zum Beispiel den Blauen Engel.

  • Minimalismus statt Kaufrausch. Stellen Sie sich bei Ihren Kaufentscheidungen die Frage: Brauche ich das wirklich?

  • Mehrwegbecher statt Wegwerf-Coffee-to-go-Becher entlasten die Umwelt. Bei regionalen Abfüllern bietet die Glasflasche eine klimafreundlichere Alternative zu PET-Flaschen und verursacht weniger Müll.

  • Zu einer Ökobank wechseln. Während bei konventionellen Banken meist Profit und Rentabilität einer Investition an oberster Stelle steht, stellen sich Ökobanken klar gegen Investitionen in fossile Energieformen, Waffen oder Impfstoff-Spekulation. Ökobanken achten auf ethische und ökologische Geldanlagen wie beispielsweise erneuerbare Energien, Ökolandbau, Fair Trade, Biolebensmittel, etc.

  • Auf nachhaltige Unternehmen achten. Industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz schließen sich keinesfalls aus, jedoch müssen wir unsere Wertschöpfungsketten verändern, um nachhaltiges Wachstum anzuregen. Bis dies auf breiter Ebene erfolgt, hilft es nachhaltige Anbieter und Unternehmen gezielt zu bevorzugen. Dadurch haben die Konsumenten die Möglichkeit Märkte in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken.

CO2 einsparen: Thema Mobilität

Mobil sein heißt für viele von uns, von einem Punkt auf der Landkarte zum anderen zu gelangen, und das so kostengünstig und bequem wie möglich. Rund 19 % des in Deutschland ausgestoßenen CO2 wird direkt oder indirekt durch den Verkehr verursacht. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) macht ca. 75 % unseres Verkehrsaufkommens aus und verursacht gigantische Mengen an Emissionen. Um unseren Verkehr nachhaltig zu gestalten, müssen wir einen Weg finden, diesen Anteil zu verringern. Der MIV verursacht speziell in und um die Städte volle Straßen und hohe Abgaswerte. In den meisten Fahrzeugen fährt dabei nur eine Personen und der Großteil der gefahrenen Strecken (bezogen auf die Städte) ist unter fünf Kilometern. Auf den CO2-Ausstoß wirken dabei verschiedene Faktoren, unter anderem das Gewicht der genutzten Fahrzeuge. Eine einfache Lösung: Fahren Sie mit der Bahn oder mit dem Bus, nehmen Sie am Car Sharing teil und versuchen Sie für kürzere Strecken das Fahrrad zu benutzen oder ein paar Schritte mehr am Tag zu laufen. Tipps und Tricks:

  • Vermeiden Sie unnötige Wege. Achten Sie darauf, wie lange die Strecken sind, welche Sie mit dem Auto bewerkstelligen. Etwa zwei Drittel der Autofahrten sind kürzer als 10 Kilometer. Verzichten Sie auf Kurzstrecken mit dem Auto.

  • Versuchen Sie das Auto voll besetzt zu nutzen.

  • Drosseln Sie Ihr Tempo. Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der Verbrauch enorm an, während die eingesparte Zeit meist gering bleibt. Eine vorrausschauende Fahrweise, frühes Schalten und eine gelassene Fahrweise kann Ihren Spritverbrauch um 20 % senken.

  • Überprüfen Sie den Zustand Ihres Autos. Versuchen Sie immer nur das im Auto zu behalten, was Sie auch wirklich benötigen und transportieren Sie kein unnötiges Gewicht. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Kleine Optimierungen wie diese können Ihren Spritverbrauch um weitere 10 % senken.

  • Bei der Planung Ihres nächsten Urlaubs können Sie auf klimaschonende Verkehrsmittel und auf eine umweltfreundliche Unterkunft achten.

CO2 einsparen: Thema Energie
Umstellung auf regenerativen Strombezug und klimaneutrales Gas

Durch die Umstellung auf den Strombezug aus regenerativer Energie und/oder auf den Bezug von klimaneutralem Gas können CO2-Emissionen deutlich eingespart werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Strom- und/oder Gas-Anbieter.

Energieberatung

Eine Energieberatung zeigt Ihnen Ihre Potentiale für Energieeinsparungen und somit CO2-Emissionseinsparungen im Detail auf. Zudem können Sie klären, ob sich für Sie eine Solaranlage (Sonnenkollektoren oder Photovoltaik) bzw. die Umstellung auf eine umweltschonendere Heizanlage lohnt, sowie Geothermie oder Solarthermie für Ihren Wärmebezug möglich ist und rechnet. Auch viele kleine und einfache Maßnahmen, die in der Praxis leicht umzusetzen sind, sparen am Ende richtig Energie. Im Folgenden unsere Tipps.

Hintergrundinformation – das EU-Energielabel

Für viele Elektrogeräte ist ein Energielabel verpflichtend. Beim Neukauf von Geräten sollte daher auf jeden Fall auf das EU-Energielabel geachtet und ein energieeffizientes Gerät gekauft werden.

Das Energielabel ist Pflicht für folgende Haushaltsgeräte:

  • Kühl- und Gefrierschränke
  • Waschmaschinen
  • Wäschetrockner
  • Geschirrspüler
  • Elektroöfen
  • Fernseher
  • Klimageräte und Raumklimageräte
  • Küchendunstabzugshauben
  • Haushaltslampen

Das Label informiert über den Energieverbrauch und andere Produkteigenschaften. Da sich in der Entwicklung der Haushaltsgeräte doch einiges getan hat, reicht das Label heute von D bis A+++. Anpassung ab März 2021: Mittlerweise gibt es viele Produkte, die im Energieverbrauch unter die Klasse A fallen. Daher wurden für diesen Bereich weitere Unterklassen definiert: A+, A++, A+++. Eine A-Klassifizierung sollte aber für Hersteller nicht der Grund sein, die Geräte hinsichtlich Energieeffizienz nicht noch weiter zu entwickeln. Daher wird es ab März 2021 für einige Produktgruppen ein neues Energielabel geben. Die Skala G-A wird dann neu definiert und die Geräte entsprechend neu klassifiziert. Es wird das Ziel verfolgt, zunächst keine A-Produkte auf dem Markt zu haben, um so den Anreiz für Hersteller zu erhöhen, Ihre Produkte energieeffizienter zu machen. Staubsauger sind von dieser Verpflichtung noch (!) ausgenommen.

QR-Code für weitere Informationen
Es wird in der Übergangsphase zunächst verschiedene Energielabels geben, auch sind von der oben erwähnten Umstellung nicht alle Produktgruppen betroffen. Um sich besser informieren zu können, wird es daher zu jedem Produkt einen QR-Code geben, über den weitere Informationen zu diesem Produkt eingesehen werden können. Diese Möglichkeit sollten Sie nutzen!

Energiespartipps Raumklima

Fehlerhafte Heizanlagen oder falsches Heizen vergeudet Energie

In einem Privathaushalt geht ein Großteil des gesamten Energieverbrauchs auf das Konto der Raumheizung. Hier wird oft Energie verschwendet, ohne dass man vielleicht davon weiß. Modernisierungsmaßnahmen sind meist bei alten Heizungsanlagen sinnvoll und führen zu einer hohen Energieeinsparmenge. Aber auch kleinere Maßnahmen, die im Alltag einfach umzusetzen sind, sparen zum Teil viel Energie.

Hier unsere Energiespartipps:

Stellen Sie die Heizungspumpe im Sommer ab

Allen voran gilt: Stellen Sie die Heizungspumpe in den Sommermonaten ab. Ggf. sollte man sie einmal pro Monat kurz laufen lassen, damit sie sich nicht festsetzt. In einigen Heizungsregelungen ist diese Funktion bereits integriert. Fragen Sie dazu Ihren Heizungsinstallateur oder Ihre Wartungsfirma.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Heizkörper frei stehen und unverhüllt und unverbaut sind.

Lange Vorhänge, Holzverkleidungen, ungünstig platzierte Möbel und auf die Heizkörper montierte Trockenstangen mit Handtüchern oder Wäsche schlucken bis zu 20 % Wärme, die der Heizkörper nachproduzieren möchte und somit den Energieverbrauch unnötiger Weise erhöht. Die Wärmeverteilung einer Heizung ist am besten, wenn die Heizkörper unverhüllt und frei stehen.

Vermeiden Sie unerwünschte Wärmeverluste über offene Fenster oder Außenwände.

Dachboden- und Kellerfenster sollten während der Heizperiode geschlossen werden. Auch über die Außenwände geht abhängig von der Bauweise und vorhandener Dämmung Wärme verloren. Dies besonders stark hinter den Heizkörpern. Eine etwas kostengünstigere Möglichkeit Wärmeverluste zu vermeiden ist die Anbringung einer wärmereflektierenden Thermofolie an den Wänden hinter den Heizkörpern. Diese kann auf die Wand hinter dem Heizkörper aufgeklebt werden.

Achten Sie auf eine möglichst gute Luftzirkulation.

Möblieren Sie nicht großflächig an der Außenwand und lassen Sie genug Raum zwischen Wand und Möbeln oder Bildern. Dies schützt auch vor Schimmelbildung.

  • Möbel bei Schimmelgefahr vor Außenwänden mit 10-20 cm Abstand aufstellen.

  • Zu Raumecken und Deckenkanten ca. einen halben Meter Abstand lassen.

  • An kritischen Außenwänden nur Möbel mit Füßen verwenden.

  • Einbauschränke, die oben oder unten geschlossen sind, grundsätzlich vermeiden.

  • Aus Schutz vor Schimmel und Milben keine Bettkästen, sondern Betten auf Füßen verwenden, ganz besonders wichtig im Keller- und Erdgeschoss.

  • Küchenzeilen an Außenwänden unten und oben offen gestalten, d.h. Lüftungsgitter am Wandanschluss einplanen.

  • Bilder an Außenwänden mit Abstand aufhängen, z. B. mit Korkscheiben.

Nutzen Sie Thermostatventile und installieren diese richtig.

Bei richtiger Handhabung können Thermostatventile zu einer Energieersparnis von bis zu 20 Prozent beitragen. Allerdings dürfen sie nicht verdeckt werden, damit sie die Raumluft erfassen können. Wichtig ist, dass der Thermostatkopf waagrecht eingebaut wird und ungehindert von der Raumluft umströmt werden kann.

Zu empfehlen ist zudem die Installation von programmierbaren Thermostaten. Mit ihnen kann die gewünschte Zimmertemperatur sowie auch eine automatische Absenkung der Zimmertemperatur zeitlich programmiert werden. Das rechnet sich.

Reparieren Sie defekte Thermostatventile

Thermostatventile sparen nur Strom, wenn sie korrekt funktionieren. Defekte Thermostate regulieren die Temperatur nicht mehr korrekt und verbrauchen daher mehr Energie als nötig. Daran erkennen Sie ein defektes Thermostat, das ausgetauscht werden sollte:

  • Das Thermostat ist schwergängig, also nur schwer zu bewegen.
  • Die Heizkörper bleiben unverändert warm, auch wenn der Thermostatregler verändert wird.
Lassen Sie vom Fachmann einen hydraulischen Abgleich durchführen und so Ihre Heizung optimal einstellen.

Wenn während der Heizperiode ein Zimmer (meist nahe am Kessel) regelrecht überheizt wird, während ein anderes (meist weiter entfernt vom Kessel) nie richtig warm wird, liegt das daran, dass die Heizung nicht gut auf die Wohnung oder das Haus eingestellt ist. Nur mit der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs wird dieses Problem gelöst und alle Zimmer gleichermaßen mit Heizwärme versorgt. Andere Maßnahmen wie z. B. Erhöhung der Vorlauftemperatur oder der Pumpleistung sind hier nicht zielführend und erhöhen allein den Energiebedarf. Mit einer optimal eingestellten Heizung können zwischen 10 und 20 Prozent Brennstoffkosten eingespart werden. Die Kosten für den hydraulischen Abgleich werden dabei staatlich gefördert. Sprechen Sie Ihren Heizungsfachmann darauf an! Hintergrund: Im Heizsystem wird die Wärme mit Hilfe erhitztem Wasser zu den einzelnen Heizkörpern verteilt, die sich aufheizen und die Wärme an die Raumluft abgeben. Im verzweigten Rohrsystem der Heizung und den Heizkörpern selbst herrscht an verschiedenen Stellen unterschiedlicher Druck. Das hängt vom Rohrdurchmesser, dem Wasserdurchfluss und der Leistung der Heizungspumpe ab. Wasser geht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn die Druckverhältnisse nicht richtig eingestellt sind, verteilt sich das warme Wasser nicht mehr gleichmäßig im System und manche Räume gehen leer aus.

Entlüften Sie Ihre Heizköper regelmäßig, spätestens wenn sie gluckernde Geräusche machen.

Oftmals gelangt Luft in das Heizsystem und das Wasser kann nicht mehr richtig zirkulieren. Die Heizung arbeitet nicht effektiv, da die Heizkörper nicht richtig warm werden. Es kommt zu einem erhöhten Energiebedarf. In diesem Fall müssen die Heizkörper entlüftet werden. Erkennbar ist dieses Problem an den gluckernden und glucksenden Geräuschen der Heizkörper.

Sparen Sie Geld indem Sie die richtige Zimmertemperatur einstellen

Pro zusätzlichem Grad Celsius Raumtemperatur ist mit rund sechs Prozent Mehrkosten für die Heizung zu rechnen. Überheizen Sie daher Ihre Zimmer nicht, 21 °C sind meist ausreichend und besser für Ihre Gesundheit. Für unterschiedliche Räume sind auch unterschiedliche Temperaturen sinnvoll. In wenig genutzten Räumen, während längerer Abwesenheit oder nachts sollte Beispielsweise die Zimmertemperatur auf 14-16 °C abgesenkt werden. Zimmertemperaturen unter 14 °C führen können zu Feuchteentwicklung und als Folge dessen möglicherweise zu Schimmelbildung führen. Auch sinkt die Oberflächentemperatur der Außenwände. Dies erhöht die Gefahr der Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft.

Schließen Sie nachts Rollläden und/oder Vorhänge in allen Zimmern

Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und die Vorhänge auch in Wohnzimmer, Küche und ggf. Büro, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden. Lassen Sie die Wärme nicht ungewollt entweichen!

Lüften muss sein, aber richtig

Frischluft ist das Nonplusultra für ein gesundes Raumklima und schützt vor Schimmelbildung. Lüften ist nicht nur für den Austausch verbrauchter Luft wichtig, sondern auch für das Entweichen von Feuchtigkeit, die sich durch Duschen, Kochen und Zimmerpflanzen in den Räumen bildet. Doch dauerhaft gekippte Fenster sind sehr nachteilig für die Heizkosten. Durch dauerhaft gekippte Fenster kühlen nicht nur die Raumluft, sondern auch das Mobiliar und die Innenwände stark ab und strahlen Kälte auch in angrenzende Räume ab. So lüften Sie richtig und vergeuden nicht unnötig Energie:

  • Stoßlüften Sie etwa alle zwei Stunden anstatt Fenster dauerhaft gekippt zu haben.
  • Stoßlüften Sie auch direkt nach der Dusche oder dem Kochen

Dann hat die Feuchtigkeit keine Zeit an den Wänden zu kondensieren. Lüften Sie nicht zu lange, da dadurch die Wände und Möbeloberflächen auskühlen können. Wenn Sie Frischluft benötigen lüften Sie mit ganz geöffnetem Fenster für wenige Minuten. Folgende Faustregeln gelten beim Lüften:

  • nur 2-3 Minuten bei Frost
  • ca. 5 Minuten bei 0-5 °C
  • 5-10 Minuten bei 5-10 °C
  • 10-15 Minuten bei 10-15 °C

Drehen Sie die Thermostatventile an den Heizkörpern während des Lüftens grundsätzlich ab.

Klimaanlagen müssen nicht sein – so geht es auch

Klimaanlagen haben eine negative Ökobilanz, da sie für die Kühlung der Räume Strom benötigen und dadurch der CO2-Ausstoß ansteigt. Zudem sind die Kosten für den Einbau hoch und für den anschließenden Betrieb meist ebenso. Pro klimatisierten Raum belaufen sich die dafür nötigen Stromkosten auf bis zu 300 €. Bevor Sie im Sommer wegen überhitzter Räume auf ein Kühlgerät zurückgreifen, prüfen Sie daher vorher folgende kostengünstige Alternativen:

  • Nutzen oder montieren Sie außenliegenden Sonnenschutz Dieser ist effektiver als z. B. Innenrollos oder Gardinen. In diesem Fall wird ein geringer Prozentsatz der Raumluft nach wie vor von der Sonne aufgeheizt. Wenn Sie anschließend Beleuchtung anschalten müssen, achten Sie darauf möglichst energieeffiziente Leuchten zu verwenden. Diese haben eine geringe Wärmeentwicklung und somit eine geringe Wärmeabgabe an die Raumluft.

  • Lüften Sie frühmorgens und abends für mindestens 25-30 min. Über die Nacht geöffnete Fenster kühlen die Räume zudem runter. Schließen Sie am Morgen jedoch wieder rechtzeitig die Fenster.

Beim Verwenden von Klimaanlangen beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • Der Abluftschlauch einer Klimaanlage darf nicht in einem übergekippten Fenster liegen, da hierüber wieder warme Außenluft in die Räume strömt.

  • Kühlen Sie Ihren Raum um nicht mehr als 6° C im Vergleich zur Außentemperatur herunter.

  • Lassen Sie sich beim Kauf gut beraten. Art der Klimaanlage sowie ihre Leistung sollte auf die Wohnungs- oder Raumgröße abgestimmt sein.

Energiespartipps Multimedia

Stand-by vermeiden

Mit einem einfachen Stromverbrauchsmessgerät können Sie den Standby-Verbrauch Ihrer Geräte überprüfen. Sie werden überrascht sein. Sie können damit nun die Geräte identifizieren, die einen besonders hohen Standby-Verbrauch haben und diesen vermeiden oder reduzieren. Die Leerlaufverluste treten bei vielen Geräten auf, z. B. bei Satellitenempfängern, Steckernetzteilen, Anrufbeantwortern, Computern, DVD-Recordern, DVB-T-Receivern und DSL-Routern. Im Folgenden unsere Tipps:

  • Achten Sie auch bei dem Neukauf von Geräten auf den Standby-Verbrauch und kaufen nur Geräte mit einem Netzschalter.

  • Betätigen Sie den Geräteschalter und nicht die Fernbedienung zum An- und Ausschalten des Gerätes.

  • Trennen Sie Geräte nach Möglichkeit bei Nichtgebrauch vom Stromnetz oder nutzen Sie eine ausschaltbare Steckerleiste.

  • Kaufen Sie Geräte mit so genanntem Auto-off-Schalter. Diese schalten sich nach einiger Zeit im Stand-by-Betrieb automatisch ab.

  • Nutzen Sie Geräte mit Schnur: Viele Kleingeräte gibt es als schnurlose Variante mit Akkuladestation. Prüfen Sie, ob Sie diesen Gerätetyp wirklich benötigen. Die Ladestationen haben meistens erhebliche Stand-by-Verbräuche auch wenn das Gerät nicht benutzt wird.

TV und Hi-Fi
  • Achten Sie auf das Energielabel. Die Energieverbrauchskennzeichnung informiert neben der Effizienzklasse des Fernsehers auch über den Jahresstromverbrauch, die Leistungsaufnahme, die Bilddiagonale und auch darüber, ob das Gerät einen echten Ausschalter besitzt. Fragen Sie auch kritisch nach, wie viel Strom bei welcher Einstellung verbraucht wird.

  • Achten Sie beim Neukauf auf die Größe des Fernsehgerätes, denn kleinere Geräte benötigen auch weniger Energie. Auch Hi-Fi-Anlagen sollten an die Raumgröße angepasst sein. Größere Bildschirme sind nicht unbedingt besser, weder für das Klima, noch für unsere Augen. Die ideale Bildschirmdiagonale ist nur halb so groß wie der Abstand von Ihnen zum Fernsehgerät.

  • Aktivieren Sie den Eco-Modus/die automatische Helligkeitsregelung, die das Bild energiesparend herunter dimmt. Manche Fernsehgeräte haben eine Sensorik, die die Raumhelligkeit erkennt und den Bildschirm entsprechend anpasst. Wenn es im Raum dunkel ist und das menschliche Auge mit einer geringeren Helligkeit zufrieden ist, wird der Bildschirm des Fernsehers heruntergedimmt. Dies spart Energie.

  • Achten Sie beim Neukauf darauf, dass von Ihnen gewollte Funktionen wie zweiter Empfänger oder Festplatte bereits integriert sind. Integrierte Funktionen sind energiesparender als Zweitgeräte, die hinzuinstalliert werden können.

  • Eine kompakte Hi-Fi-Anlage ist energieeffizienter als die Summe der nötigen Einzelkomponenten.

  • Deaktivieren Sie nicht benötigte integrierte Funktionen Integrierte Funktionen des Fernsehers sind meist als Standard-Einstellung aktiviert und benötigen zusätzliche Energie. Schalten Sie daher nicht benötigte Funktionen wie z.B. W-LAN oder Netzwerkfunktionen ab. Verzichten Sie zudem auf Schnellstartfunktionen.

Computer und Notebooks
  • Achten Sie beim Neukauf auf den Energieverbrauch (Green IT) und die richtige Dimensionierung. Bzgl. Energieeffizienz können Sie sich am Blauen Engel, dem Energy Star oder dem Gütesiegel TCO-certified orientieren. Green IT bedeutet, dass Computer nicht nur wenig Strom verbrauchen, sondern auch aus leicht abbaubaren Materialien besteht. Ziel ist, Ressourcen, Material und Energie effizient und umweltfreundlich einzusetzen. Der Energieverbrauch wird am meisten durch Prozessor, Grafikkarte, Bildschirm und Netzteil beeinflusst. Überdimensionierte Rechner kosten nicht nur mehr in der Anschaffung, sie benötigen auch um einiges mehr Strom. Es lohnt sich, vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Prozessorleistung und Bildschirmdimension den Bedürfnissen auch der nächsten Jahre entsprechen.

  • Kompakte Desktop-PC oder Notebooks sind energieeffizienter als normale Desktop-PCs. Vor allem Notebooks sind im Vergleich zu den Desktop-PCs um einiges energieeffizienter. Kaufen Sie aber nur ein Notebook, wenn Sie tatsächlich mobil sein wollen oder müssen. Denn arbeiten sie regelmäßig länger ist wegen der besseren Ergonomie ein zusätzlicher Bildschirm sowie Maus und Tastatur zu empfehlen. Hier sollten Sie ebenfalls auf die Energieeffizienz achten. Kompakte Desktop-PCs (auch Mini-PCs genannt) sind energieeffizienter als normale Desktop-PCs und sparen auch Platz. Sie können jedoch nicht leicht aufgerüstet werden und haben meist weniger externe Schnittstellen.

  • Nutzen Sie integrierte Energiespar-Modi. Statt zum Beispiel 80 Watt im Betriebszustand braucht ein moderner PC inklusive Monitor dann nur noch ein Watt oder weniger. Die Einstellungen finden sich in der Regel in der Systemsteuerung und „Energieoptionen“ oder ähnlichen Begriffen.

  • Fahren Sie den Rechner herunter, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen.

  • Trennen Sie nicht benötigte Rechner vom Netz, um den Stand-by Betrieb zu eliminieren.

Smartphone & Co.

Die meiste Energie bei Smartphones wird für deren Herstellung benötigt. Auch der Energieverbrauch für die Infrastruktur, der für die Datenübertragung benötigt wird, ist nicht zu vernachlässigen. Auch intensive Nutzung des Smartphones ist im Energieverbrauch noch gering. Doch auch wenn der Energieverbrauch in der Benutzung relativ gering ist, gibt es eine Tipps, die man beachten kann:

  • Schalten Sie im Hintergrund laufende Anwendungen ab, wenn diese nicht unbedingt notwendig sind.
  • WLAN, Bluetooth und GPS benötigen viel Energie. Wenn Sie diese Funktionen nicht nutzen schalten Sie sie aus.
  • Schalten Sie die Geräte nachts möglichst ganz aus.
  • Trennen Sie das Ladegerät nach dem Ladevorgang vom Netz.
  • Nutzen Sie wenn möglich WLAN anstatt die Internetverbindung über Mobilfunk.
Streaming und Internetnutzung

In der analogen Welt werden immer mehr Bereiche des Lebens auf ihre Klima- und Umweltverträglichkeit untersucht, doch auch die digitale Welt verbraucht enorme Summen an Energie. Laut Umweltbundesamt verbrauchten die Server in Deutschland im Jahr 2015 allein für den Betrieb rund sieben Milliarden Kilowattstunden Strom, zuzüglich weiterer fünf Milliarden Kilowattstunden für die nötige Kühlung. Die dadurch entstandenen CO2-Emmissionen beliefen sich auf ca. sechs Millionen Tonnen. Angesichts der zunehmenden Nutzung des Internets sowie des Anstiegs an Nutzungszeit und Downloaddatenmengen, nimmt die Energierelevanz weiter zu. Die persönliche CO2-Bilanz zu reduzieren heißt darum auch im Netz darauf zu achten weniger Energie bzw. Daten zu verbrauchen. Folgende Tipps können dabei helfen:

  • Achten Sie beim Neukauf eines Routers auf möglichst geringe Leistungsaufnahme in Betrieb und Stand-by und Abschaltbares WLAN. Dies ist besonders wichtig wenn Sie Ihren Router nicht abschalten können, weil das Telefon daran angeschlossen ist.
  • Nutzen Sie wenn möglich LAN vor WLAN vor Mobilfunkverbindungen.
  • Datentransfer über Mobilfunkverbindungen benötigt viel mehr Energie als WLAN. Dies wiederum ist energieintensiver als das stationäre LAN.
  • Verwenden Sie weiterhin besser ein Fernsehgerät.
  • Video-Streaming benötigt mehr Energie als der normale Programmfernseher.
  • Versenden Sie Links zu großen Dateien und nicht die großen Dateien selbst. Verwenden Sie so möglich niedrige Auflösungen. Niedrigere Auflösungen kommen mit kleineren Datenmengen aus und benötigen deswegen weniger Energie. Nicht jedes Video muss in 4K gestreamt werden, auch niedrigere Auflösungen reichen meistens aus. Reduzieren Sie nicht benötigten Datenaustausch. Jeder Datentransfer benötigt Energie. Löschen Sie daher inaktive Accounts und kündigen Sie nicht gelesene Newsletter.
  • Vermeiden Sie Musikvideos wenn Sie einfach nur Musik hören möchten. Konzentrieren Sie sich auf nur eine Sache. Nutzen Sie Ihr Smartphone während Sie eigentlich eine Serie schauen wollen? Dies verursacht doppelte Emissionen!

Energiespartipps: Haushalt

Mit Leihmessgeräten können Sie feststellen, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen. Ihr Energieberater berät Sie gerne, ob es sich lohnt, ein neues Gerät anzuschaffen und welches Gerät am sparsamsten mit Strom und Wasser haushaltet.

Wasser sparen spart auch Energie!

Wasser auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen, benötigt Energie. Je mehr Wasser verbraucht wird, desto mehr Energie wird auch benötigt. Wasser sparen ist daher auch Energie sparen!

  • Duschen Sie, anstatt ein Vollbad zu nehmen. Wer warmes Wasser spart, spart gleichzeitig auch Energie. Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal so hoch wie für das Duschen.
  • Tauschen Sie, wenn möglich, Ihren Duschkopf gegen eine Sparbrause. Durch das darin vorhandene Dosiersystem wird die Menge an durchfließendem Wasser mindestens halbiert, ohne Qualitätseinbußen beim Duschen hinnehmen zu müssen.
  • Stellen Sie den Wasserhahn ab, wenn gerade kein Wasser benötigt wird Lassen Sie den Wasserhahn nicht unnötig laufen, wie z. B. beim Zähneputzen oder beim Duschen während des Einseifens. Hier können bis zu 30 % Wasser eingespart werden.
  • Reparieren Sie tropfende Wasserhähne umgehend. Wenn Wasserhähne tropfen, verschwinden am Tag 45 Liter Wasser ungenutzt im Abfluss. Wenn ein Warmwasserspeicher und kein Durchlauferhitzer vorhanden ist, geht mit jedem Tropfen auch Energie verloren, die benötigt wird das nachlaufende Wasser wieder aufzuheizen.
  • Tauschen Sie veraltete Zwei-Griff-Armaturen durch Einhebelmischer aus. Viel zu viel Wasser wird unnötiger Weise verbraucht, bis die gewünschte Wassertemperatur mit den alten Zwei-Griff-Reglern eingestellt ist. Mit einem Einhebelmischer geht das um vieles schneller.
  • Nutzen Sie für Wasserhähne und Duschköpfe Durchflussbegrenzer. Durchflussbegrenzer haben viele unterschiedliche Namen: Durchflussregler, Strahlregler, Luftsprudler oder Perlator. Sie passen in fast alle handelsüblichen Armaturen. Es sind kleine, siebartige Einsätze, die am Auslauf des Wasserhahns angeschraubt werden und den Wasserstrahl vereinheitlichen und die Wassermenge reduzieren. Die verbrauchte Wassermenge wird bis zu 50 % reduziert. Achten Sie beim Kauf auf die Angabe des Wasserdurchflusses. Sechs Liter pro Minute sind für alle Tätigkeiten im Haushalt absolut ausreichend. Es gibt aber auch schon Regler mit einer geringeren Durchflussmenge. Achtung: Diese Maßnahme ist nicht für Durchlauferhitzer geeignet.
  • Gekochte Essensreste nicht in der Toilette entsorgen. Sparen Sie Toilettenspülung, indem Sie Essensreste nicht in der Toilette entsorgen sondern im Hausmüll. Dort gehören sie nämlich auch hin, da sie das Abwasser nicht unnötig zusätzlich belasten sollen. Ungekochte Obst- und Gemüsereste kommen wenn möglich in den Kompost.
Energiesparen mit Kochplatte und Ofen …
  • Wenn ein Gasanschluss vorhanden ist, ist bei einer notwendigen Neuanschaffung eine Umstellung auf einen Gasherd zu überlegen. Ein Gasherd spart im Vergleich zum Elektroherd Energie und ist somit eine umweltfreundliche Alternative zu Elektroherden
  • Topf und Heizplatte sollten im Durchmesser übereinstimmen. Sie verbrauchen etwa 30 % unnötig mehr Energie wenn Sie auf einer 18 cm großen Kochplatte einen 15 cm großen Topf zum Kochen verwenden.
  • Verwenden Sie Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden und mit Deckel. Im Vergleich zu einem gewölbten Boden spart der ebene Topf 15 % Energie. Lassen Sie beim Kochen konsequent den Deckel auf dem Topf spart dies weitere 60 % Energie.
  • Wenn die Kochplatte aufgeheizt ist, drehen Sie zum weiteren Kochen die Kochplatte auf mittlere Hitze.
  • Erhitzen Sie nicht mehr Wasser als unbedingt nötig oder verwenden Sie einen Schnellkochtopf. Gemüse muss nicht in Wasser schwimmen, hier reichen wenige Zentimeter zum Garen. Schnellkochtöpfe sparen um die 30 % Energie und noch mehr an Zeit.
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens. Es ist bei den meisten Gerichten nicht nötig.
  • Verwenden Sie die Umluftheizung des Backofens. Die Wärme wird besser übertragen, womit deutlich niedrigere Temperaturen für den Garprozess ausreichen. Es können etwa 25 bis 40 % Energie eingespart werden. Ein weiterer Vorteil: Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen.
  • Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter und nicht länger als notwendig.
  • Zum Aufbacken von Backwaren wenn möglich auf den Toaster zurückgreifen. Der spart im Vergleich um Backofen einiges an Energie.
Energiesparen mit Kühl- und Gefrierschrank …
  • Achten Sie beim Neukauf auf das Energie-Label. Für Kühl- und Gefriergeräte sind nur noch die Klassen A+ bis A+++ zugelassen. Lagerbestände mit schlechterer Energieeffizienz dürfen noch verkauft werden. Neue Produkte müssen jedoch mindestens eine Effizienzklasse A+ vorweisen.
  • Achten Sie beim Neukauf auf die richtige Größe. Die Größe des Kühl- oder Gefrierschanks sollte dem eigenen Bedarf entsprechen und nicht überdimensioniert sein. Die richtige Größe eines Kühlschrankes ist beispielsweise 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Für einen 2-Personen-Haushalt sollte der Kühlschrank ungefähr 100-160 Liter Nutzinhalt aufweisen. Die richtige Größe des Gefriergerätes beträgt 50-80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg). 100-130 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung. Eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte!
  • Kaufen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank. Eine Truhe verbraucht rund 12 % weniger Strom.
  • Platzieren Sie wenn möglich Kühlgeräte in eine möglichst kühle Umgebung und nicht an sonnige Plätze, neben Heizkörper oder Herd/Ofen. Hohe Umgebungstemperatur erhöht den Energieverbrauch der Kühlgeräte. Eine um 2 °C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch einer Gefriertruhe um ca. 60 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.
  • Stellen Sie den Kühlschrank auf maximal 7 °C ein. Bei Gefriergeräten genügen minus 18 °C. Jedes Grad weniger kostet ca. zehn Prozent mehr Energie.
  • Prüfen Sie die Türdichtungen und putzen oder ersetzen Sie diese bei Bedarf. Ein Gefriergerät sollte regelmäßig abgetaut, Kühlschränke regelmäßig ausgewischt werden. Vereiste, verschmutzte oder marode Türdichtungen sollten Sie abtauen, putzen oder ersetzen. Denn nur dichtschließende Türen sichern niedrigen Stromverbrauch.
  • Öffnen Sie die Tür des Kühlschranks oder des Gefriergerätes nur so kurz wie nötig.
  • Lassen Sie Nahrungsmittel abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank oder den Gefrierschrank geben.
Energiesparen mit Geschirrspüler…
  • Achten Sie beim Neukauf auf das Energie-Label. Für Geschirrspüler sind nur noch die Klassen A+ bis A+++ zugelassen. Lagerbestände mit schlechterer Energieeffizienz dürfen noch verkauft werden. Neue Produkte müssen jedoch mindestens eine Effizienzklasse A+ vorweisen. Die meisten neuen Produkte befinden sich bereits im Bereich A++ oder A+++. Achten Sie auch auf den jährlichen Wasserverbrauch (angegeben für 280 Spülgänge). Bei Geschirrspülern ist beides wichtig: Niedriger Energieverbrauch und schonender Umgang mit Wasser. Auch wird der Energieverbrauch außerhalb der Nutzungszeiträume angegeben.

  • Verzichten Sie vor dem Maschinenspülgang auf das Abspülen bzw. Vorspülen des Geschirrs per Hand. Entfernen Sie nur die Speisereste, bevor Sie das Geschirr in die Spülmaschine geben. Schließen Sie die Maschine, wenn Sie schmutziges Geschirr hineingestellt haben, damit Speisereste nicht festtrocknen.

  • Nutzen Sie das Füllvolumen des Geschirrspülers stets voll aus.

  • Wählen Sie das Eco- oder Energiesparprogramm.

  • Geben Sie dem energie- und wassersparenden Geschirrspüler den Vorzug vor dem Handspülen. Moderne Geschirrspüler benötigen heute nur noch 9 Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke sauber zu spülen. Das spart bis zu 50 %Energie und Wasser.

  • Verwenden sie Tabs mit Entkalker oder regelmäßig Regeneriersalz. Bei hartem Wasser wirkt sich der sich ablagernde Kalk negativ auf den Stromverbrauch aus und verkürzt zudem die Lebensdauer des Gerätes.

Energiesparen mit Waschmaschine und Trockner …
  • Achten Sie beim Neukauf auf das Energie-Label. Für Waschmaschinen sind nur noch die Klassen A+ bis A+++ zugelassen. Lagerbestände mit schlechterer Energieeffizienz dürfen noch verkauft werden. Neue Produkte müssen jedoch mindestens eine Effizienzklasse A+ vorweisen.

  • Eine Waschmaschine sollte mindestens eine Schleuderdrehzahl von 1.400 Umdrehungen pro Minute (Schleuderwirkungsklasse A oder B) aufweisen. Beim Trocknen der Wäsche im Wäschetrockner wird weniger Energie benötigt.

  • Achten Sie auf die für Ihren Haushalt passende Trommelgröße. Große Trommelgrößen mit 7 kg und mehr sind meist nur für große Haushalte sinnvoll. Große Trommeln benötigen mehr Energie, auch wenn sie nur teilbeladen sind.

  • Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus. Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang.

  • Verwenden Sie den Wäschetrockner nur wenn unbedingt nötig. Sonne und Wind sind frische, fleißige und völlig kostenlose Wäschetrockner.

  • Schleudern Sie die Wäsche vor dem Trocknen, am besten mit der höchsten Schleuderzahl. Gutes Schleudern verringert den Feuchtegehalt der Wäsche und lässt diese anschließend schneller trocknen, was speziell bei der Verwendung eines Wäschetrockners Einfluss auf den Bedarf an Energie hat.

  • Nutzen Sie Sparprogramme und waschen Sie Kochwäsche statt bei 90 °C bei 60 °C. Der Stromverbrauch der Waschmaschine dient überwiegend zum Aufheizen des Wassers. Waschen Sie deshalb die Wäsche möglichst bei niedriger Temperatur. Mit den heutigen Waschmitteln wird die Wäsche auch schon bei 60 °C richtig sauber - Kochwäsche sollte daher die Ausnahme sein.

  • Mittlerweile erreichen auch Wäschetrockner die Energieeffizienzklassen A+++. Ablufttrockner sind etwa 10 % energieeffektiver als Kondensationstrockner.

Energiesparen mit Kleingeräten …

Für Kleinegeräte wie Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine oder Wasserkocher gibt es noch keine Energieverbrauchskennzeichnung. Beim Neukauf können hier nur freiwillige Kennzeichnungen wie z. B. der blaue Engel weiter helfen. Mit Hilfe eines Energieverbrauchs-Messgerätes, kann man sich über den Energieverbrauch der bereits vorhandenen Geräte informieren. Haushaltstaugliche Messgeräte sind bereits für ca. 10–60 € zu kaufen und können im Haushalt einfach installiert werden. Jedoch sollten nicht alle Energiefresser sofort durch ein neues, energieeffizienteres Gerät ausgetauscht werden. Wenn Energie- und Ressourcenaufwand für die Herstellung des Gerätes betrachtet werden, ist eine Neuanschaffung oftmals erst sinnvoll, wenn das Altgerät defekt und nicht mehr zu reparieren ist. Im Folgenden einige allgemeine Tipps:

  • Vermeiden Sie das Erwärmen von Wasser auf der Herdplatte. Eierkocher und Wasserkocher sind bei weitem energiesparender. Auch eine Kaffeemaschine (mit Thermoskanne) ist energiesparender und bequemer als das Aufbrühen von Hand.

  • Achten Sie bei Espressomaschinen und Kaffeeautomaten darauf, dass der Wassertank nicht ständig beheizt wird. Um ständig warmes Wasser vorrätig zu halten, benötigen einige Geräte 60 Watt. So entfallen bis zu 80 Prozent ihres Strombedarfes auf den Warmhalte-Modus. Achten Sie auf einen Stand-by Modus und stecken Sie die Maschine ggf. ganz ab oder nutzen eine abschaltbare Steckerleiste.

  • Kaffee in einer Thermoskanne warmhalten und nicht auf einer Warmhalteplatte Wenn bei Ihnen eine Warmhalteplatte vorhanden ist, füllen Sie den Kaffee einfach in eine Thermoskanne um. Sie können bis zu 40 € im Jahr an Stromkosten einsparen.

  • Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleiner Portionen. Bei Mengen über 250 ml ist der Gebrauch von Wasserkocher, Herdplatte oder Backofen effizienter.

  • Nutzen Sie ausschaltbare Steckerleisten, um den Standby-Betrieb auszuschalten und entfernen Sie Geräte, die nicht regelmäßig in Gebrauch sind komplett von der Steckdose.

Beleuchtung

Beleuchtung

Der Energiebedarf für Beleuchtung ist nicht zu unterschätzen und nimmt im gewerblichen Bereich meist die zweit- oder drittwichtigste Position ein. Wichtig zu wissen ist, dass etwa 70 % der Gesamtkosten für Beleuchtung (Investitionskosten plus Betriebskosten) auf den Energiebedarf zurückfallen. Hier lohnt es sich auf energieeffiziente Lampen zurückzugreifen. Im Vergleich zur herkömmlichen alten Glühlampe können mit energieeffizienten Lampen bis zu 80 % des Strombedarfs eingespart werden. Eine Kennzeichnung der Energieklassen gibt es auch für Lampen und Leuchten, allerdings ist sie für LEDs nicht verpflichtend. Eine neue Kennzeichnungsverordnung soll im September 2021 in Kraft treten. Zur Information: Lampe ist das Leuchtmittel wie z. B. eine einzelne LED Lampe. Als Leuchte wird das große Ganze bezeichnet, z. B. die Stehleuchte in der Ecke oder die Deckenleuchte.

Die wichtigsten Fakten
  • Herstellungs- und Vertriebsverbote (Grundlage Ökodesign-Richtilinie)

  • Glühbirne: Die Produktion und der Vertrieb der Glühbirne in der EU sind seit 2012 verboten.

  • Halogenlampe: Seit September 2018 sind nun auch die Produktion und der Vertrieb der Halogenlampe stark eingeschränkt. Produziert werden dürfen nur noch Modelle, für die es mit Energiesparlampen oder LED-Lampen noch keinen Ersatz gibt. Dazu zählen Speziallampen wie etwa für den Backofen oder Halogenlampen mit einer enorm hohen Leuchtkraft.

  • Aktuell zur Verfügung stehende Lampen für die Raumbeleuchtung sind:

  • Entladungslampen Bei den Entladungslampen resultiert das Licht aufgrund einer chemischen Reaktion. Die wohl bekannte Energiesparlampe ist eine spezielle Form einer Entladungslampe. Auch Neonröhren und eine Vielzahl anderer Lampen gehören in diese Kategorie. In Bezug auf die Energieeffizienz und Lebensdauer gibt es hier große Unterschiede. Entladungslampen benötigen ein Vorschaltgerät, das in der Lampe oder in der entsprechenden Leuchte integriert sein kann. Seit 2002 bzw. 2005 sind Vorschaltgeräte der Energieeffizienzklassen D und C (konventionelle Vorschaltgeräte) nicht mehr im EU-Handel erhältlich.

  • LEDs Stromdurchflossene Halbleiter emittieren bei LEDs das Licht. Sie stellen die im Moment energieeffizientesten Lampentypen dar. Sie enthalten jedoch die sogenannten „Seltenen Erden“ und müssen bei Sammelstellen für Elektronikprodukte entsorgt werden.

  • Restbestände bereits produzierter Halogenglühlampen Die Halogenglühlampe ist, wie der Name schon sagt, auch eine Glühlampe! Der Unterschied liegt lediglich darin, dass sie im Glaskolben ein bestimmtes Gas enthält − ein sogenanntes Halogen. Einfach gesprochen sorgt dieses Gas chemisch dafür, dass der dünne Glühdraht nicht so schnell verbraucht wird und die Lampe heißer betrieben werden kann. Das Licht enthält geringe Anteile von UV-Licht im Spektrum, weshalb Halogenlampen mit einer Glasplattenabdeckung als UV-Filter ausgestattet sein mussten.

Die wichtigsten Unterschiede der gängigen Leuchten im Überblick

  • LED Beleuchtung

  • Sehr hohe Energieeffizienz

  • Lange Lebensdauer (zw. 10.000 – 25.000 Stunden)

  • Hohe Bandbreite bzgl. Sockeltypen, Lumen (Beleuchtungsstärke), Lichtfarben (Warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß), Dimmbarkeit oder bunten Farben.

  • Zum Teil steuerungs- oder programmierfähig

  • Entsorgung erfolgt bei den Rückgabestellen im Einzelhandel oder den Wertstoffhöfen.

  • Leuchtstofflampen

  • Ca. achtmal höhere Lichtausbeute als diejenige herkömmlicher Glühlampen

  • Ca. zehnmal längere Lebensdauer als Glühbirnen.

  • Leuchtstofflampen benötigen Vorschaltgeräte, die je nach Bauart unterschiedlich hohe Energieverluste verursachen. Ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) ist dabei energieeffizienter als ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG). Aber auch bei konventionellen Vorschaltgeräten gibt es verlustarme.

  • Entsorgung als Sondermüll.

  • Energiesparlampen

  • Bis zu 70 % geringerer Stromverbrauch als Glühlampen.

  • Lebensdauer liegt bei bis zu 15.000 Stunden.

  • Die Produkte unterscheiden sich unter anderem in der Lichtfarbe (warmweiß, neutralweiß oder tageslichtweiß)

  • Als Nachteile sind die verzögerte Einschaltzeit, fehlende Dimmbarkeit bei vielen Modellen und das enthaltene Quecksilber zu nennen

  • Entsorgung erfolgt über Sammelstellen

  • Die Farbtemperatur, angegeben in Kelvin [K] gibt an, welches Licht die Lampe ausstrahlt. Die Farbtemperatur ist ausschlaggebend für das Wohlbefinden, weshalb die richtige Farbtemperatur für unterschiedliche Bereiche und Zwecke gewählt werden sollte:

  • tageslichtweiß (über 5300K) => Arbeitsbereich

  • neutralweiß (3300-5300K) => Garage oder Hobbyraum

  • warmweiß (unter 3300K) => Wohnzimmer oder ähnlich gemütliche Räume

Energieeinspartipps Beleuchtung

Grundsätzlich sollte die Beleuchtung sowohl in privaten Räumen als auch in Büros und anderen Arbeitsplätzen gut geplant und den jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Vielleicht lohnt sich eine professionelle Lichtplanung, die die Auswahl geeigneter Leuchtmittel und Leuchten, deren optimale Anordnung, Tageslichtnutzung und eine ausgewogene Lichtsteuerung bei der Konzeptionierung berücksichtigen.

Tipps für bereits bestehende Beleuchtung
  • Helle Raumgestaltung

  • Gestalten Sie Decken, Wände und Fußböden hell - somit "schlucken" diese weniger Licht.

  • Besser eine leistungsstarke als viele leistungsschwache Lampen einsetzen.

  • Wo sinnvoll dimmbare Beleuchtung einsetzen Durch das Dimmen reduzieren Sie auch den Stromverbrauch zu Zeiten, in denen Sie nicht mehr die volle Ausleuchtung benötigen. Hier ist beim Kauf der Lampen darauf zu achten, dass diese auch dimmbar sind.

  • Überprüfen Sie die Beleuchtungsstärke Eine für den Bedarf zu helle Beleuchtung kostet unnötig Energie und ist meist auch unangenehm fürs Wohlbefinden. Oftmals ist eine geringere Beleuchtungsstäre ausreichend und auch angenehmer.

  • Verwenden Sie gut reflektierende Leuchtenschirme und stauben Sie die Leuchten regelmäßig ab.

  • indirekte Beleuchtung Indirekte Beleuchtung benötigt für die gleiche Helligkeit (z. B. auf einer Arbeitsfläche) eine höhere Lampenleistung und damit mehr Energie.

  • Allgemeinbeleuchtung sollte eher sparsam eingesetzt werden, dafür aber der Arbeitsplatz gut beleuchtet sein.

  • Schalten Sie die Beleuchtung ab, wenn

  • Tageslicht ausreicht oder

  • der Raum für längere Zeit verlassen wird (Pause, Feierabend…).

  • Falls möglich Arbeitsplätze tageslichtorientiert einrichten.

  • Nutzen Sie wenn möglich effiziente Reflektorsysteme in Ihren Leuchten. In den Leuchten sind meist weiße Reflektionsflächen eingesetzt. Diese reflektieren etwa 75 % des von der Lampe erzeugten Lichts, der Rest geht als diffuses Licht „verloren“. Neuere Alluminiumreflektoren hingegen erreichen einen Reflektionsgrad von bis zu 95 %.

  • Nutzen Sie für den Außenbereich Bewegungsmelder Bewegungsmelder haben den Vorteil, dass sie das An- und Abschalten der Beleuchtung automatisieren. Dadurch kann viel Strom eingespart werden. Gerade in Bereichen, in denen Menschen häufig, aber dann nur kurz anwesend sind (z. B. auf dem Gang oder vor der Eingangstür) kann z. B. der Bewegungsmelder helfen, Stromsparpotenziale zu heben.

  • Bei Verwendung von Leuchtstofflampen gilt:

  • Achten Sie auf ein elektronisches oder verlustarmes, konventionelles Vorschaltgerät. Im Vergleich zu einem KVG reduziert sich der Energiebedarf etwa um mehr als die Hälfte.

  • Weitere Einsparungen ergeben sich durch die Verwendung dimmbarer EVG in Kombination mit Tageslichtsensoren und Bewegungsmeldern. Dadurch lassen sich Einsparungen von bis zu 80 % erreichen.

Quellen:

https://www.ovag-energie.de
https://www.beleuchtungdirekt.de
https://www.energie-tipp.de
https://www.energiesparen-im-haushalt.de
https://www.umweltbundesamt.de