Windkraftprojekt Beluguppa - Gold Standard VER, Indien

Die Windkraftanlage Beluguppa im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh wurde 2016 in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtkapazität von 100,8 MW erzeugt diese sauberen Strom, der in das lokale Netz eingespeist wird und so zu einer höheren Energiesicherheit und zur Entstehung von zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Region beiträgt.

Die 48 Windturbinen können jährlich ca. 220 GWh Strom aus erneuerbaren Energieträgern erzeugen.

Die Projektaktivität erzeugt eine äquivalente Menge an Strom, die ansonsten durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen generiert würde. Der erzeugte Strom wird in das südliche Stromnetz eingespeist.


Windkraftprojekt Beluguppa - 100,8 MW, Quelle:

Nachhaltigkeit

Das Projekt trägt zu den folgenden Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) bei:

  • SDG 7: Die Windkraftanlage generiert jährlich ca. 220 GWh Strom, ohne Emissionen auszustoßen und schützt damit das Klima. Die verringerte Nutzung fossiler Brennstoffe bei der Stromproduktion führt auch zur Vermeidung anderer Schadstoffemissionen, wie Schwefeldioxiden.
  • SDG 8: Während der Konstruktion und für den Betrieb der Windkraftanlage wurden lokale Arbeitsplätze geschaffen. Einheimische, die über das notwendige Qualifikations- niveau verfügen, werden bei der Einstellung priorisiert.
  • SDG 13: Jährlich werden ca. 215.000 t CO2e eingespart.

Projektziele

  • Reduktion der CO2 -Emissionen
  • Erzeugung von grünem Strom durch den Einsatz von Windkraftanlagen.
  • Verbesserung der Infrastrukturentwicklung

Hintergrund

In Indien ist Kohle mit 75 % an der Gesamterzeugung der wichtigste Energieträger der Stromproduktion. Da das Stromnetz Engpässe auf der Stromerzeugerseite aufweist, führt die Einspeisung des generierten Stroms in das nächstgelegene regionale Netz zu einer Verbesserung der Energiesicherheit. Die Anlage trägt außerdem dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und leistet einen Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der Region.

Die Fakten auf einen Blick



Kostenfreie Gesundheitsprüfung- und vorsorge, Quelle:

Projektstandard und Methodologie

Das GS-VER-Projekt wurde nach der Methodologie ACM002 geprüft. Die Gold Standard-ID lautet GS5614.

Der Zusatz des Gold Standards bei CDM- oder VER- Projekten steht für ein zusätzliches Augenmerk auf nachhaltige Entwicklungsimpulse, welche durch die Durchführung der Emissionsminderungsprojekte in den Schwellen- und Entwicklungsländern hervorgerufen werden sollen. Zudem werden nur solche Projekte zertifiziert und verifiziert, bei denen die lokale Bevölkerung in den Entscheidungsprozess miteinbezogen wurde.

Emissionsreduktionen

Jährlich werden durch das gesamte Projekt ca. 215.000 t CO2 pro Jahr eingespart.

Validierung und Registrierung

Der Validierungsbericht wurde im Juni 2018 durch TÜV NORD CERT GmbH fertiggestellt, wobei die Windanlage schon 2016 in Betrieb genommen wurde.

Inbetriebnahme und Verifizierung

2019 wurde die Verifizierung durch Applus Services S.A. vorgenommen.


Spende für Schulmöbel, Quelle: